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Merzenicher Wappen und Wahrzeichen

Wappen der Gemeinde Merzenich, seit 1975

 

Heraldische Beschreibung

In rotem Schild ein goldener (gelber) Doppeladler überhöht von einem durchgehenden, goldenen (gelben), vierlätzigen Turnierkragen.

 

Begründung der Emblemwahl zum Wappen der Gemeinde Merzenich

Das vorliegende Wappen knüpft an die heraldische Tradition der Gemeinde Merzenich an:

Der Doppeladler ist bereits an einer Urkunde vom 8. Mai 1447 als Siegel der Schöffen von Merzenich belegt und bildet auch das Hauptemblem des 1935 genehmigten ersten Gemeindewappens.

Um auch einen Bezug zum neu hinzugekommenen Ortsteil Golzheim herzustellen, wurde aus dem Wappen des Geschlechtes der Stach von Golzheim der Turnierkragen entlehnt und diesem ein weiterer „Latz“ hinzugefügt.

Nunmehr vertreten die 4 Lätze symbolisch die vier Ortsteile Merzenich, Morschenich, Girbelsrath und Golzheim.

 

Der Name des Ortes Merzenich wird von Martiniacum = Heim des Martinus abgeleitet.

 

Erstmals erwähnt wird Merzenich im Jahre 1225, in einer Urkunde des Grafen Otto von Neuenahr.

Im Dorf gab es auch eine Burg, die bis auf einige Gräben völlig verschwunden ist. Im 19. Jahrhundert verfiel die Burg und wurde nicht wieder aufgebaut.

 

Wahrzeichen des Ortes Merzenich

  • Die alte katholische Pfarrkirche, bestehend aus einem in der Hochgotik entstandenen Turm und einem spätgotischen Langhaus, wird erstmals um 1300 genannt.
    Die jetzige Pfarrkirche St. Laurentius wurde um 1900 errichtet. Der Turmhelm wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.

 

  • Ein weiteres Merzenicher Wahrzeichen ist der alte, schön restaurierte Wasserturm, der 1608 erbaut wurde und zuerst eine Windmühle war. Heute wird er für kulturelle Veranstaltungen genutzt.